Spendenbescheinigung – Wissen

Eine Spendenbescheinigung ist nicht nur ein Dankeschön,
sondern sie spart bares Geld.

Eine Spendenbescheinigung ist die Bestätigung Ihrer Geld- oder Sachspende. Steuerlich absetzbar ist sie, wenn die Spende an sogenannte steuerbegünstigte Einrichtungen geht. Das sind alle, die laut Gesetzgeber wichtig für die Gesellschaft sind. Dazu zählen:

  • gemeinnützige Stiftungen, die Kunst, Kultur, Soziales, Naturschutz, Wissenschaft oder andere gesellschaftsrelevanten Themen fördern.
  • Religiöse Einrichtungen, soweit Ihre Gemeinnützigkeit anerkannt wurde.
  • Sportvereine (z.B. Förderung des Jugendsports)
  • Demokratische Parteien (hier gelten allerdings besondere Beschränkungen)

Mit der Spendenbescheinigung belegen Sie dem Finanzamt, wie viel Geld bzw. in welchem Wert Sie Sachen wem und wann gespendet haben. Üblicherweise versenden die Empfänger die Spendenbescheinigungen gesammelt einmal pro Jahr, in der Regel im Februar. Für Spenden unter 200 Euro bekommen Sie häufig keine Spendenbescheinigung, können sie aber trotzdem von der Steuer absetzen.

Abweichend von diesen allgemeinen Regelungen sorgt GoPublic-Spendenberatung jedoch dafür, dass Spendenbescheinigungen bereits nach Eingang der Spende erstellt und dem Spender ausgehändigt werden.

 Spenden kann man nicht nur Geld

… sondern auch Immobilien oder Kunst, Archive, Bibliotheken, Musikinstrumente, Fahrzeuge, Künstlermaterialen und viele andere nützliche Sachen.

Gespendet werden können aber auch eine sogenannte Aufwandsspende, z.B. Raumnutzungen für Kunstausstellungen, soziale und kulturelle Projekte. Soweit die Sachspende oder die Aufwandsspende das Interesse einer gemeinnützigen Einrichtung trifft, wird unabhängig der gemeine Wert sachkundig ermittelt. Über den Wert eine Spendenbescheinigung erstellt, die den Spender gleichfalls erheblich steuerlich begünstigt.

 Gesetzliche Kriterien zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen

Damit eine Stiftung, ein Verein oder eine Partei eine Spende annehmen und eine Spendenbescheinigung ausstellen darf, benötigt sie einen Freistellungsbescheid. Den erteilt in kurzen Abständen die jeweils zuständige Stiftungsfinanzbehörde auf Antrag nur wenn sie betreffende Organisation als gemeinnützig anerkannt ist. Dieser Freistellungsbescheid muss auf einer Spendenbescheinigung eingetragen sein.

Die Spendenbescheinigung selbst muss nach einem genauen, amtlich festgelegten Muster ausgestellt werden. Das Bundesfinanzministerium hat für die Spendenbescheinigung mit dem Formular-Management-System (FMS) Muster herausgegeben, die zwingend verwendet werden müssen. Abweichungen sind ausschließlich beschränkt auf die optische Hervorhebung von Textpassagen oder Kästchen zum Anhaken. Dagegen dürfen Danksagungen und Werbung nur auf der Rückseite angebracht werden. Sammelbestätigungen dürfen ausgestellt werden, aber nur unter gewissen Voraussetzungen, z.B. die Einzelaufstellung auf der Rückseite. Mitgliedsbeiträge an Vereine oder politische Parteien müssen gesondert ausgewiesen werden. Ebenso sind Aufwandsspenden gesondert aufzuführen. Für Sachspenden gibt es sogar ein eigenes Muster.
Bei Beträgen bis 200 EUR ist eine Spendenbescheinigung jedoch nicht erforderlich. Ein gilt der sogenannte vereinfachte Nachweis, zum Beispiel eine Buchungsbestätigung der Überweisung.

HINWEISE ZU CORONA (Covid-19)

JANSEN, Michael, OMV - OptiMystische Vitamine

Helfen Sie sich und anderen

Corona, der Coronavirus und seine Krankheitsfolge Covid-19  bedrohen die Menschheit. Wie nie zuvor ist Solidarität, Respekt und Liebe erforderlich.

Das Virus vermehrt sich im Rachen. Während ein Infizierter spricht oder hustet, gibt er nahezu automatisch Tröpfchen von sich. Diese fliegen etwa 1,5 bis 2Meter weit und fallen danach zu Boden. Die Infektion entsteht in der Regel durch das Einatmen solcher Tröpfchen und des Aerosols der Ausdünstung

Haben Sie Sorge, sich beispielsweise durch Kontakt zu einem Infizierten bereits angesteckt zu haben, so sollten Sie telefonisch, per Email oder whats app Kontakt zu Ihrem zuständigen Gesundheitsamt suchen. Die Fachleute beraten Sie dann, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Über die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor einer viralen Infektion hatte das RKI  bereits 2006 aufgeklärt.  Daran hat sich im wesentlichen nichts geändert.  Über den aktuellen Stand der Corona-Infektionen informieren Sie sich hier .

Coranavirus - Wie können Sie sich selbst schützen? 

Um sich vor einer Infektion durch Tröpfchen von Erkrankten zu schützen, sind laut Experten nur spezielle Feinpartikelmasken geeignet, auch partikelfiltrierende Halbmasken (filtering face piece, FFP) genannt. Sie bestehen ganz oder teilweise aus nicht auswechselbarem Filtermaterial und reduzieren infektiöse Aerosole in der eingeatmeten Luft. Während der SARS-Epidemie 2002/2003 hatten einige Studien für sogenannte FFP3-Masken einen gewissen Schutzeffekt nachgewiesen (bis zu 98% sicher).

Die WHO empfiehlt, die Masken nicht als Vorbeugung für Gesunde, sondern erst für Patienten und Menschen, die sich möglicherweise angesteckt haben, damit sie das Virus nicht verbreiten. In Verdachtsfällen sollte deshalb vor allem medizinisches Personal eine Maske tragen, um sich etwa vor einer Tröpfcheninfektion zu schützen. Zum Schutz vor Viren empfehlen die WHO und z.B. in Deutschland das Robert Koch Institut (RKI) vor allem eine strenge Handhygiene.
Dennoch macht es Sinn, sich gerade als Gesunder weitgehend zu schützen und damit die Infektionsrate nicht noch weiter anzuheizen.

Bevor nicht geklärt ist, ob man selbst infiziert ist oder ob Menschen, denen Sie begegnen, infiziert sind, erscheint zusätzlich zu den Hyieneregeln ein Atemschutz aller Menschen als unausweichliche Notwendigkeit.  * In Zusammenarbeit mit Artforum Culture Foundation und der Winter Stiftung Hamburg möchten wir ihnen deshalb noch einige Hinweise und Empfehlungen zum Selbstschutz an die Hand geben:

Die Kunst der Hygiene*

  • Reduziere Deine sozialen Kontakte
  • Wasch Deine Hände.
  • Halte Sicheren Abstand.
  • Desinfiziere eingehende Pakete. Entsorge Verpackungsmaterial sofort.
  • Trage bei Kontakt Atemschutz. (Sonnen) Brille. (Einweg) Handschuhe.
  • Handtücher nur selbst benutzen. Nach Benutzung in sicherem Sack sammeln und waschen.

Nach jedem Außenkontakt Brille waschen, sonstige Materialien in kleiner Tüte sofort sicher entsorgen.

Nach möglichem Kontakt:

  • Nicht ins Gesicht fassen.
  • Wasch Deine Haare. Oder besser: Dusche Dich kurz. Gründlich abtrocknen.
  • Desinfiziere Mehrwegmaterialen (Masken z.B. auch durch halbstündige Erwärmung bei 80Grad oder Waschen bei 60 Grad), ansonsten sicher entsorgen.
  • Achten Sie darauf, beim Anziehen der Maske nicht die Innenseite anzufassen und beim Abziehen nicht die Außenseite zu berühren. Waschen Sie auch nach dem Abziehen Ihre Hände. 

Ein Rat, wenn kein Atemschutz vorhanden ist:

Do it yourself - Selbst anfertigen !
Wir empfehlen zur Arbeitstechnik ein Schnittmuster.

Materialien (in der Reihenfolge von außen nach Innen, soweit vorhanden)

  • Sehr dünne Kunststofffolie (z.B. Teile einer Windel oder Tüte).
  • Zwei bis drei Lagen Haushaltstücher.
  • Watte dünn zu einer Lage auslegen ( oder ein Baumwolltuch).
  • Aktivkohlefilter (z.B. für Dunstabzugshauben) oder Kaffeefiltertüte.
  • Ausgefaltetes Papiertaschentuch (oder zwei Lagen Toilettenpapier).
  • Gummiband.

Arbeitsschritte:

  • Alles übereinanderlegen.
  • Ein Muster nach Vorbildern aus dem Internet nach Augenmaß aus Stoff anfertigen.
  • Nach Vorbild handelsüblicher Atemmasken sollten Nase, Mund bis über das Kinn abschließend bedeckt sein.
  • Obiges Material entsprechend in einem Arbeitsgang bescheiden.
  • Mit der Nähmaschine oder per Hand an den Rändern alle Schichten zusammennähen.
  • Gummiband (z.B. aus Unterwäsche oder Schlafanzug) rechts und links festnähen, so dass jeweils eine Schlaufe entsteht, die für die Befestigung hinter den Ohren ausreichend und sicher Ist.

Achten Sie unbedingt darauf, dass eine solche Maske aussen gut Nase und Mund umschliesst und dass innen genügend Raum zum Atmen bleibt.
Wer einen solchen Schutz trägt, hilft dabei, das Virus nicht weiterzuverbreiten. Das bedeutet logischerweise im Umkehrschluss: Wenn alle Menschen einen Mundschutz zum Schutz anderer tragen würden, wäre dadurch der Schutz für alle verbessert. Das Tragen einer einfachen Atemschutzmaske ersetzt nicht die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene- und Verhaltensregeln und -empfehlungen.

Diese Empfehlungen sind ohne Gewähr und gelten vorbehaltlich besserer Versorgung und/oder neuerer Erkenntnisse. 

Bleiben Sie gesund!

 

Selbstbestimmt Leben

ASTRA , 60 bottles of champaign, ArtForum Editions

Einkommen und Vermögen sinnvoll nutzen

Privatiers, Spitzenverdiener, Family-Offices oder Vermögensverwaltungen treibt seit einigen Jahren eine Sore um: wie können wir ein gutes Ergebnis beim  Einkommen tatsächlich sichern und wie können wir Vermögen auch in Krisenzeiten erhalten. Fakt ist, Steuerbelastungen sind oft weit entfernt, die legitimen Interessen des Steuerzahlers zu befriedigen. Und inflationsbereinigt schrumpft Vermögen oftmals, vor allem wenn man die Realkosten der Verwaltung, Leerstände oder Kursverluste mit berücksichtigt.  War man es über Jahrzehnte gewohnt, Geldangelegenheiten über "seine" Bank abzuwickeln, so ist der Vertrauensverlust in den letzten Jahren unaufhaltsam zu beobachten.

Hohe Lebensqualität
Aber auch der Erhalt oder die Steigerung von Bruttoeinkommen und gelegentliche guten Renditen können an der Problematik der Einkommens- und Vermögenssituation nicht viel ändern. Es gibt keine Sicherheiten, eine Zukunftsplanung scheint zumindest gewaltig gestört.
Hinzu kommt ein Faktor, der weder Arme noch Vermögende glücklich machen kann: Hohe Einkommensunterschiede machen zunehmend aufmerksam auf soziale Missstände. Daran kann jedoch niemandem gelegen sein, vermindert es doch für alle eine erhoffte und notwendige Lebensqualität.

Der Staat soll und kann nur geeignete Rahmenbedingungen schaffen und für Mindeststandards sorgen. Dies ist seine Pflicht, hier ist er aber bereits oft überfordert. In einer lebendigen Demokratie sind deshalb alle Menschen zur Teilhabe aufgefordert, sei dadurch ehrenamtliches Engagement, durch Spendenbeiträge oder durch die Errichtung und Betreibung von gemeinnützigen Stiftungen. Das soziale und kulturelle Leben ist zu komplex, als das es bürokratischen Einrichtungen alleine überlassen werden dürfte. Die Pflicht zur Teilhabe ist aber auch eine große Chance eigene Ideen und Interessen in den gesellschaftlichen Kanon einbringen zu können. Wer sich und seine Vorstellungen öffentlich widerspiegeln möchte, damit ein positiver Fußabdruck bleibt, muss sich auch entsprechend engagieren.

Gemeinnütziges Engagement kann Ihnen helfen Ihr Einkommen besser regulieren und ihr Vermögen sinnvoll zu nutzen und zu planen. Werden Sie wieder stolz auf Ihre Leistungen und Ihre Lebensleistungen. Verschaffen Sie sich Respekt und Liebe, anstatt von Neid umgeben zu sein und Missgunst zu befeuern. Hohes Einkommen und große Vermögen schliessen ja per se nicht Anerkennung und nachhaltiges Wirtschaften aus. Schaffen Sie sich zusätzlich private Freiräume, die Ihnen bisher unmöglich erschienen. Nutzen Sie die Chancen der gesetzlichen Möglichkeiten Ihrem Leben neue Perspektiven zu eröffnen. Finanzielle Besserstellung und hohes Ansehen sind erreichbare Ziele. GoPublic-Stiftungsberatung unterstützt Sie bei Ihrem Anliegen und berät vollkommen unabhängig.

Gemeinnützige Nachlassregelung

Mit dem letzten Willen Zukunft gestalten

Ihr Testament bestätigt Ihren letzten Willen. Nutzen Sie diese Chance, um Ihren Nachlass rechtzeitig – nämlich  zu Lebzeiten – zu regeln. GoPublic Stiftungsberatung zeigt Ihnen auf Wunsch auf, welche Möglichkeiten Sie dabei nutzen können Gutes zu tun und auch bereits zu Lebzeiten davon zu profitieren.  Ganz recht: Einen Vorteil können Sie nur erkennen, wenn Sie im Bewusstsein handeln , dass Ihre Vorstellungen wirklich gut und richtig umgesetzt werden.  Sie können dazu beitragen eine Sache massiv zu unterstützen. Es ist aber auch nur verständlich, wenn Ihre Wünsche nicht nur auf ein Ziel ausgerichtet sind, sondern von der individuellen familiären Regelung, über die Berücksichtigung von Freunden bis hin zur Aufgabe einen oder mehrere gemeinnützige Fußabdrücke zu hinterlassen.

Wird eine eigene Stiftung oder – aus Kostengründen – eine von uns zu empfehlende Stiftung  zum Nachlassverwalter und/oder Erben bestimmt, so regeln wir einvernehmlich alle Angelegenheiten noch zu Lebzeiten und selbstverständlich nach Ihrem Tode. Dabei ist es uns ein sehr großes Anliegen, Ihren letzten Willen vertraulich und korrekt zu erfüllen. Selbstverständlich kümmern wir uns auf Wunsch um Bestattung  und Grabpflege. Ein besonderes, immer wieder angeführtes Thema ist auch die penibel diskrete Abfolge des persönliches Nachlasses. Es zählen nur Ihr Wille und Ihre Wünsche. Wir sorgen dafür, dass Ihr Engagement Früchte trägt und Sie in guter Erinnerung bleiben.

Bei der Verwendung in gemeinnützigen und als förderungswürdig anerkannten Stiftungen bleibt Ihre Spende oder Zustiftung natürlich von der Erbschaftssteuer befreit.  Da die von uns betreuten gemeinnützigen Spenden ehrenamtlich bearbeitet werden, können Sie sicher sein, dass das Vermögen ungeschmälert verwendet wird. Soweit Sie Ihren Nachlass ganz oder teilweise bereits zu Lebzeiten für gemeinnützige Zwecke bereitstellen,  können Sie auch direkt durch steuerliche Entlastung hier und jetzt davon selbst einen hohen Nutzen erhalten.

Freiheit bei der Gestaltung und Änderung des Testaments

Sie können Ihr Testament ändern und widerrufen, soweit Sie nicht durch ein Ehegattentestament oder einen bereits bestehenden Erbvertrag gebunden sind. Für diese Fälle können Sie, sollte der Ehegatte vorversterben, die letztwillige Verfügung nicht mehr ändern. Dies trifft nicht zu, wenn Sie sich eine Abänderungsklausel in den gemeinsamen letztwilligen Bestimmungen vorbehalten haben.

Zusätzlich können Sie jede testamentarische Verfügung, die noch keine Rechtswirksamkeit erhalten hat, jederzeit und ohne Angaben von Gründen ändern.

Reiche Kulturlandschaften

A.P. Astra, Freiheitliche Gesellschaft, ArtForum Editions. GoPublic Stiftungsberatung

Die bildende Kunst und die Beschäftigung mit ihr ist ein wesentlich größerer Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung als allgemein angenommen. Sie transportiert in attraktiver Weise Wertesysteme und Maßstäbe. Gleichzeitig erzeugt sie Innovationsfelder ohne die auch eine nachhaltig sich entwickelnde Wirtschaft nicht unvorstellbar ist.

Für eine Freiheitliche Gesellschaft

Kunst und Kultur benötigen deshalb besondere Freiheiten und einen gesellschaftlichen Boden, der Vielfalt ermöglich und fördert. Gemeinnützige Stiftungen sind wie kaum andere Institutionen geeignet diese vornehmen Pflichten umzusetzen. Stifter gehen mit persönlichem Einsatz voran und ermöglichen die Rahmenbedingungen innerhalb gegebener Satzungen. Kunst und Kultur sind allerdings gesamtgesellschaftliche Anliegen und so benötigen gerade Stiftungen – im viel größeren Maße als steuerfinanzierte städtische und staatliche Museen – die Unterstützung aller. Gerade wo staatliche Unterstützung sind  Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen gefragt durch Geld- und Sachspenden einen Beitrag zu erbringen. Denn Stiftungen sind bei ihren vielfältigen Aufgaben auf Spenden, Nachlässe und sonstige Zuwendungen Dritter angewiesen. Gerade in der Kunst- und Kulturförderung  geht es nicht nur um Kunst und Künstler, sondern um den Erhalt und Ausbau einer freiheitlichen Gesellschaft.

Gemessen an den Möglichkeiten jeden einzelnen kann der Beitrag bereits eine geringe Geldspende sein oder die Zuwendung von Kunstwerken für den weiteren Sammlungsaufbau. Unternehmen können uneigennützig oder im Rahmen von Sponsoring helfen und sich entsprechend profilieren. Nach Absprache können Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen auf sich aufmerksam machen. Im besonderen Maße nachhaltig sind natürlich auch Nachässe oder die Absprache über Nachlassregelungen. Nutzen Sie Ihre Chancen sich gesellschaftlich zu positionieren. Dies kann u.a. durch Namensnennung auf websites, in Kunstkatalogen, auf Plakaten oder bei Eröffnungsansprachen oder Preisverleihungen geschehen. Darüber hinaus kann in gemeinsamen Gesprächen miteinander erarbeitet werden, welche direkten Leistungen für die jeweiligen Partner interessant sein könnten.

Für kulturelle Werte

Helfen Sie mit bestehende Kulturlandschaften zu erhalten und weiter auszubauen. Durch Ihr Engagement können Sie nicht ur erheblich Ihre Steuerlast mindern, sondern Sie haben die Chance unsere Gesellschaft positiv zu entwickeln oder auch notwendige Anstöße für die wirtschaftliche Entwicklung zu geben.

Zur Umsetzung ihrer Ziele kooperiert GoPublic-Stiftungsberatung mit anderen Stiftungen und Institutionen mit Interesse an kultureller Förderung.
Zuwendungen an Stiftungen, die steuerbegünstigte Zwecke (z. B. wissenschaftliche, mildtätige und als besonders förderungswürdig anerkannte gemeinnützige Zwecke) verfolgen, insbesondere die Erstausstattung einer Stiftung mit Stiftungsvermögen und spätere Aufstockungen durch Zustiftungen, können bei der Einkommensteuer, der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer steuermindernd abgesetzt werden.

Immobilien in Stiftung überführen

Joe Brockerhoff, Düsseldorf

Immobilien grundsteuerfrei

Grundsätzlich können Sie Immobilien grundsteuerfrei in eine gemeinnützige Stiftung überführen. Es fallen in diesem Fall auch keine Ertragssteuern an. Das bedeutet, alle Einnahmen stehen nach Abzug von Kosten zum Erhalt und zur Verwaltung  vollständig für satzungsgemäße Zwecke zur Verfügung. Haben Sie sich jedoch noch nicht für einen gemeinnützigen Zweck entschieden – oder möchten Sie ihre Entscheidungen noch  individuell privat treffen, so ist gleichfalls eine Stiftung zur Verwaltung von Immobilienvermögen zu empfehlen, denn diese Organisationsform weist sehr positive Möglichkeiten auf. In der Satzung können die individuellen Wünsche des Stifters bzw. der Stifterin  von Entscheidungsbefugnissen verhindert Konflikte, und in der Satzung können familiäre Traditionen und Wünsche für die Ewigkeit festgehalten werden. Eine Stiftung hat keine Gesellschafter, Erträge gehen direkt den Begünstigten zu. Auf die Verwaltung von Immobilienvermögen ist keine Gewerbesteuer zu leisten, weitere Serviceleistungen werden nur anteilig versteuert. Private Stiftungen versteuern ihre Mieterträge allein mit dem Körperschaftssteuersatz von 15 Prozent (zuzüglich Solidaritätszuschlag) anstelle eines persönlichen Steuersatzes, der in der Spitze 45 Prozent beträgt (zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer).

Vorteile und Vereinfachungen einer Immobilienverwaltung durch eine Stiftung

  • Jährlicher Freibetrag. 
  • Keine Problematik der verdeckten Gewinnausschüttung.
  • Keine Bilanzierungs- und Veröffentlichungspflicht der Einkünfte.
  • Keine Abgrenzungspflicht von Vorauszahlungen oder Mietforderungen zum Ende des Wirtschaftsjahrs.
  • Vergütungen Altersvorsorge des Vorstands schmälern den steuerlichen Gewinn.
  • Einen erheblichen Vorteil der Stiftungsimmobilienverwaltung bietet die Übernahme von privaten Kosten für Begünstigte, wofür bei entsprechender Gestaltung keine oder relativ günstige Steuersätze anfallen.
  • Der Verkauf von Immobilien in einer Stiftung ist jederzeit möglich. Nach Ablauf von zehn Jahren ist der Erlös wie bei einer Privatperson steuerfrei.

Was spricht gegen eine solche Vermögenskonstellation? Nichts! -  allerdings muss man verstehen lernen, nicht der Investor steht als Eigentümer im Grundbuch, sondern die Stiftung. Die Stiftung kann insoweit auch ein  vorbildhaftes Organisationssystem zur Steuerung von Investitionen sein. Erträge fließen erst mittelbar den Begünstigten der Stiftung zu. Bei einer Familienstiftung sind dies der Stifter selbst und seine Familie, wobei der Stifter den Kreis der begünstigten Personen selbst bestimmt. Sozial verantwortlich und gemeinnützig handeln verträgt sich sehr gut mit eigenverantwortlicher Vermögensvorsorge.  Interessieren Sie sich für die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung, z. B. auch im Rahmen einer Erbvorsorge, hilft GoPublic Stiftungsberatung  gerne den besten Weg für Sie zu finden. 

Die Immobilienstiftung

Großer Spielraum –  hohe Erträge –  beste Sicherheit

Nicht der Investor steht als Eigentümer im Grundbuch, sondern die Stiftung.  Dies mag für viele Menschen eine psychologische Hürde sein – ein Hindernis Vermögen gut zu verwalten ist es nicht; ganz im Gegenteil. Wenn auch die Stiftung als Organisationsform nicht mehr Privateigentum darstellt, so ist  sie – sozusagen auf einer höheren Ebene – ein System zur Steuerung von Investitionen, das der Stifter als Vorstand oder über einen von ihm installierten Vorstand dennoch steuern kann. Hinsichtlich des Eigentums und dem Nutzen aus dem Eigentum ist ein verändertes Denken erforderlich, eine neue Perspektive.   Vorteile, die auch als gemeinnützige Stiftung oder in Kombination mit ihr zum Erhalt und  zur Vermehrung von sozial adäquatem Vermögen beitragen kann.

Je nach dem wie die Stiftung oder das Stiftungskonstrukt gestaltet wird, ist der Ertrag einer entsprechenden Investition oder von Folgeinvestitionen  zwei Mal so hoch  wie bei einer privaten oder  gesellschaftsrechtlichen Verwaltung.

Eine besondere Bedeutung kommt auch dem Vermögensschutz zu.  Während privates oder gesellschaftsrechtliches Eigentum jederzeit privatem oder staatlichem Zugriff ausgesetzt ist,  trifft dies auf Vermögen in einer entsprechenden Stiftung nicht zu.  Denn weder das Vermögen noch die Ausschüttungen der Stiftung können in einer Krise von den Gläubigern des Stifters oder der begünstigten Familienmitglieder gepfändet oder verwertet werden. Bei frühzeitiger Gründung hat im Ernstfall auch der Insolvenzverwalter keinen Zugriff auf das Stiftungsvermögen. Beugen Sie mit  Stiftungsvermögen unternehmerischen, privaten und familiären Risiken vor.

Ausschluss typischer Risiken:

  • Scheidungsansprüche
  • Pflichtteilsansprüche
  • Pfändungsansprüche in privates Vermögen

Erwirbt die Stiftung die Immobilien unmittelbar, greift dieser Schutz sofort. Bei Übertragungen aus dem Privatvermögen sind spätestens nach zehn Jahren Ansprüche nicht ehr durchsetzbar. Der Schutz greift sogar  vor dem Rückgriff von  Sozialhilfeträgern.

Stiftungsvermögen ist nicht Bestandteil der Erbmasse des Stifters und unerliegt folglich auch nicht der  Erbschaftssteuer. Das Vermögen der Stiftung bleibt folglich unangetastet und kann in einer gewünschten Form genutzt oder veräußert werden.  Steuern fallen nur im Rahmen einer „Erbersatzsteuer“  verteilt über 30 Jahre auf das Vermögen an. Hier kann der Freibetrag grundsätzlich jährlich ausgenutzt werden. Ein Eingriff in das Vermögen, wie bei einer Erbschaft, entfällt.

Zusammenfassung:

  • Familienvermögen kann dauerhaft erhalten werden.
  • Kosten einer professionellen Immobilienverwaltung werden ausgesourct.
  • Unmittelbare Unterstützung und Absicherung von Begünstigten aus den Mieterträgen.
  • Höchstmögliche Entscheidungsfreiheit bei Notwendigkeit von Steuerzahlungen durch gemeinnützige Verwendung.

Immobilien in der Stiftungsverwaltung

Stiftungen benötigen ständige Einnahmen zur Kostendeckung und zur Erfüllung ihrer Ziele. Dies trifft auf gemeinnützige und nichtgemeinnützige Stiftungen gleichermaßen zu.  Gerade in Zeiten niedriger Zinsen oder gar Minus-Zinsen  kann die kontinuierliche Einnahme durch Immobilien eine zuverlässige Einnahmequelle bedeuten.

Welche Form der Stiftungsgründung Sie nutzen sollten, um Ziele optimal zu erreichen, können Sie mit GoPublic Stiftungsberatung vertraulich und kompetent besprechen. Soweit auch gemeinnützige Zwecke verfolgt werden sollen begleiten wir Sie gerne auf dem richtigen Weg.

Grundsätzlich sind Immobilien auf Lebenszeit und darüber hinaus im Besitz.Immobilienstiftung: :

  • Versteuerung laufender Gewinne mit 15 %  (bei Gemeinnützigkeit sogar Steuerbefreiung)
  • Steuerlicher Abzug von Kosten für Renovierung und Instandhaltung
  • Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren
  • Vereinfachte Gewinnermittlung
  • Keine Gewerbesteuer auf die Vermögensverwaltung
  • Übernahme von Privatkosten
  • Vergütung als Vorstand bzw. Geschäftsführer

Neben diesen Vorzügen besteht jedoch der besondere Vorteil in der Sicherung der Vermögenswerten, im Einzelfall auf ewig. Immobilien, eine oft schutzlose Vermögensmasse, kann durch geeignete Maßnahmen unantastbar werden. Dies ist staatlich so gewollt und auch notwendig, um langfristig Eigentum sozial engagiert erhalten zu können.

 

Vorteile einer Stiftungsgründung

Es gibt eine Vielfalt an Stiftungsformen. Allen ist gemein, dass sie juristisch eigenständige Einrichtungen sind, mit deren Hilfe ein vom Stifter festgelegter Zweck verfolgt werden soll. Historisch betrachtet gehören die Stiftungen zu den großen Kontinuitäten in einem von Diskontinuitäten geprägten Zeit. Stiftungen sind gerade dann attraktiv, wenn Ordnungen zusammenbrechen oder sich verändern. Dies hat damit zu tun, dass das Stiften oft als Instrument der gesellschaftlichen Integration gesehen wurde. Die Vielfalt der Stiftungsformen ermöglicht dabei auch ganz unterschiedliche Ziele zu verfolgen. Gemeinsam ist jedoch das Ziel Vermögen, eigenes oder gespendetes, möglichst direkt einem bestimmten Zweck zu zuführen. Der Fokus von GoPublic Stiftungsberatung liegt auf gemeinnütziger Arbeit und entsprechend auf der Unterstützung gemeinnütziger Stiftungen. Dennoch kann es im Einzelfall sinnvoll oder gar notwendig sein Vermögen auch in anderweitige Stiftungsformen zu überführen, um langfristig persönliche und auch gemeinnützige Ziele zu erreichen.

Generell profitieren Stiftungen
durch verbindliche staatliche Schutzwirkungen

  • Hundertprozentiger Schutz von Vermögen und Ausschüttungsansprüchen
  • Ausschüttungen und Wohnansprüche für Stifter und Familie über Generationen
  • Keine Erbschaftssteuer im Erbfall des Stifters
  • Keine Zersplitterung und Verschleuderung im Erbfall
  • Keine Miterbengemeinschaften
  • Schutz vor Pflichtteilansprüchen
  • Schutz von Familienvermögen im Scheidungsfall

Die gemeinnützige Treuhandstiftung

Möchten Sie Gutes für sich und Andere leisten?  Möchten Sie finanziell  autark werden? Eine Stiftung kann die geeignete Form sein diese Ziele rasch und konsequent zu erreichen. Wenn Sie unnötige Bürokratie abbauen und Ziele mit Hilfe eines Lean Managements erreichen möchten, so ist die Treuhandstiftung eine besonders empfehlenswerte Form . Bei der Treuhandstiftung handelt es sich um eine rechtsgeschäftliche Verknüpfung zwischen Stifter und Treuhänder. Entscheidender Ansatzpunkt ist steuerlich hierbei, dass das Stiftungsvermögen vom Vermögen des Treuhänders gesondert verwaltet wird. Außerdem sollte eine Trennung von Stiftungszwecken und Treuhänderzwecken erfolgen. Ein weiteres Kriterium ist die Existenz eines eigenen Stiftungsgremiums neben dem eigentlichen Treuhänder. Um die Steuerbefreiung zu erlangen ist eine satzungsgemäße gemeinnützige Tätigkeit erforderlich. Zuständig für die steuerliche Prüfung ist das Stiftungsfinanzamt am Sitz der Stiftung. Die Treuhandstiftung genießt dabei die gleichen steuerlichen Rechte wie die selbstständige Stiftung, ist aber wesentlich einfacher und damit auch kostengünstiger  zu errichten und zu verwalten.

Die Treuhandstiftung ist nicht rechtsfähig, sodass über das Stiftungsvermögen selbst kein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. Allerdings erlischt die Stiftung, wenn das Stiftungsvermögen aufgebraucht ist. 
Davon zu unterscheiden ist die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Treuhänders. Hier führt zwar nicht schon die Verfahrenseröffnung zu einem Erlöschen der Stiftung, nach der vollständigen Abwicklung erlischt aber grundsätzlich die Rechtspersönlichkeit des Treuhänders. Damit kann auch die unselbstständige Stiftung nicht fortbestehen. Um die Stiftung zu retten, können für diesen Fall aber z.B. die Umwandlung in eine selbstständige Stiftung oder die Übertragung auf einen anderen Rechtsträger vorgesehen werden.

Bei der Treuhandstiftung gelten besondere Sicherungsmechanismen. Die Besonderheit einer Treuhandstiftung liegt darin, dass in wirtschaftlicher Hinsicht das Vermögen dem Treugeber (dem Stifter) gehört. Einer Vollstreckung beim Treuhänder kann der Stifter bzw. seine Erben daher durch Drittwiderspruchsklage widersprechen. Auch im Insolvenzverfahren über das Vermögen des Treuhänders ist eine Aussonderung der übertragenen Vermögenswerte möglich, so dass das Stiftungsvermögen vollständig erhalten bleibt.

Die Wahl des richtigen Treuhänders ist für eine unselbstständige Stiftung von Bedeutung; Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz sind die wichtigsten Kriterien.  Es ist sinnvoll, einen Treuhänder zu wählen, der auch über Kenntnisse auf dem Gebiet verfügt, das mit dem Stiftungszweck gefördert werden soll. So kann durch das dadurch bereits vorhandene Sachwissen der Zweck der Stiftung besonders effektiv erreicht werden. Empfehlenswert ist es im Treuhandvertrag Vorkehrungen zu treffen, dass der eigene Stiftungszweck  umfänglich erreicht wird. Im Einzelfall kann die Treuhandschaft auch auf eine juristische Person übertragen werden, dies kann bspw. eine gemeinnützige GmbH sein.

GoPublic Stiftungsberatung hilft bei der Beratung, Errichtung und Betreuung einer Treuhandstiftung. Wenn Sie die Vorzüge einer Stiftungserrichtung kennengelernt haben sind außer einem (initialen) Stiftungsvermögen  nur noch eine Errichtungsurkunde, eine Satzung und ein Treuhandvertrag erforderlich.