Spendenbescheinigung – Wissen

Eine Spendenbescheinigung ist nicht nur ein Dankeschön,
sondern sie spart bares Geld.

Eine Spendenbescheinigung ist die Bestätigung Ihrer Geld- oder Sachspende. Steuerlich absetzbar ist sie, wenn die Spende an sogenannte steuerbegünstigte Einrichtungen geht. Das sind alle, die laut Gesetzgeber wichtig für die Gesellschaft sind. Dazu zählen:

  • gemeinnützige Stiftungen, die Kunst, Kultur, Soziales, Naturschutz, Wissenschaft oder andere gesellschaftsrelevanten Themen fördern.
  • Religiöse Einrichtungen, soweit Ihre Gemeinnützigkeit anerkannt wurde.
  • Sportvereine (z.B. Förderung des Jugendsports)
  • Demokratische Parteien (hier gelten allerdings besondere Beschränkungen)

Mit der Spendenbescheinigung belegen Sie dem Finanzamt, wie viel Geld bzw. in welchem Wert Sie Sachen wem und wann gespendet haben. Üblicherweise versenden die Empfänger die Spendenbescheinigungen gesammelt einmal pro Jahr, in der Regel im Februar. Für Spenden unter 200 Euro bekommen Sie häufig keine Spendenbescheinigung, können sie aber trotzdem von der Steuer absetzen.

Abweichend von diesen allgemeinen Regelungen sorgt GoPublic-Spendenberatung jedoch dafür, dass Spendenbescheinigungen bereits nach Eingang der Spende erstellt und dem Spender ausgehändigt werden.

 Spenden kann man nicht nur Geld

… sondern auch Immobilien oder Kunst, Archive, Bibliotheken, Musikinstrumente, Fahrzeuge, Künstlermaterialen und viele andere nützliche Sachen.

Gespendet werden können aber auch eine sogenannte Aufwandsspende, z.B. Raumnutzungen für Kunstausstellungen, soziale und kulturelle Projekte. Soweit die Sachspende oder die Aufwandsspende das Interesse einer gemeinnützigen Einrichtung trifft, wird unabhängig der gemeine Wert sachkundig ermittelt. Über den Wert eine Spendenbescheinigung erstellt, die den Spender gleichfalls erheblich steuerlich begünstigt.

 Gesetzliche Kriterien zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen

Damit eine Stiftung, ein Verein oder eine Partei eine Spende annehmen und eine Spendenbescheinigung ausstellen darf, benötigt sie einen Freistellungsbescheid. Den erteilt in kurzen Abständen die jeweils zuständige Stiftungsfinanzbehörde auf Antrag nur wenn sie betreffende Organisation als gemeinnützig anerkannt ist. Dieser Freistellungsbescheid muss auf einer Spendenbescheinigung eingetragen sein.

Die Spendenbescheinigung selbst muss nach einem genauen, amtlich festgelegten Muster ausgestellt werden. Das Bundesfinanzministerium hat für die Spendenbescheinigung mit dem Formular-Management-System (FMS) Muster herausgegeben, die zwingend verwendet werden müssen. Abweichungen sind ausschließlich beschränkt auf die optische Hervorhebung von Textpassagen oder Kästchen zum Anhaken. Dagegen dürfen Danksagungen und Werbung nur auf der Rückseite angebracht werden. Sammelbestätigungen dürfen ausgestellt werden, aber nur unter gewissen Voraussetzungen, z.B. die Einzelaufstellung auf der Rückseite. Mitgliedsbeiträge an Vereine oder politische Parteien müssen gesondert ausgewiesen werden. Ebenso sind Aufwandsspenden gesondert aufzuführen. Für Sachspenden gibt es sogar ein eigenes Muster.
Bei Beträgen bis 200 EUR ist eine Spendenbescheinigung jedoch nicht erforderlich. Ein gilt der sogenannte vereinfachte Nachweis, zum Beispiel eine Buchungsbestätigung der Überweisung.